Liebe Gläubige!

Mit dem Aschermittwoch beginnen wir die Fastenzeit, die eine Zeit der Vorbereitung und Einstimmung auf Ostern sein will. Sie zeichnet sich aus durch die Umkehr des Herzens und die Werke des Gebetes und der Buße. In diesen vierzig Tagen begleiten wir sakramental unseren Herrn Jesus Christus auf seinem Weg in der Wüste, der selber gefastet und gebetet hat und sich den Versuchungen des Feindes gestellt hat.

Das Zeichen der Auflegung der Asche ist bereits im Alten Testament verwurzelt. In den Psalmen und an anderen Stellen bezeichnet es eine Haltung der Buße, weil es an die Zerbrechlichkeit und Unbeständigkeit unseres Lebens erinnert. Aber es erinnert auch an den Aufruf Jesu, ihm nachzufolgen; der Priester zitiert nämlich aus der Schrift, wenn er die Asche auflegt: „Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ oder: „Bedenke, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst.“

In der Fastenzeit besteht für alle Christen die Pflicht:

– vom 18. bis zum 59. Lebensjahr zum Fasten, d.h. eine einmalige Sättigung am Tag, am Aschermittwoch und am Karfreitag, (aber auch am Karsamstag empfohlen);

– und ab dem 14. Lebensjahr zum Verzicht auf Fleisch am Aschermittwoch und an allen Freitagen der Fastenzeit. Auch an allen Freitagen außerhalb der Fastenzeit steht der Verzicht auf Fleisch an, er ist aber austauschbar gegen ein anderes Werk der Nächstenliebe.

       Als eine Zeit der Umkehr ist die Fastenzeit sicher eine geeignete Zeit, die Einzelbeichte in Anspruch zu nehmen, welche jährlich ansteht.

Einen guten gemeinsamen Weg in der Fastenzeit wünscht

Don Paolo

Gebetsmeinung März

gebet2Dieter Schutz pixelio.de

Gebetsmeinung für die Ausbreitung des Gottesreiches
 
Um gute Erfahrung mit dem Bußsakrament
Beten wir darum, das Bußsakrament in neuer Tiefe erfahren zu dürfen, um so die grenzenlose Barmherzigkeit Gottes besser zu verkosten.